Sonntag, 30. März 2014

Ein Wochenende in Hamburg II

Ein verregnetes Wochenende unterwegs, vor zwei Wochen schon. Ohne Besuch, in meinem eigenen Tempo.
Einen Feierabendkaffee am Freitagabend im Aurel. Gerne hier, aus Gewohnheit und Nähe. Für den sehr guten Kaffee und die Wale. Der schönen Plätzen wegen, draußen unter Bäumen, zum Leutegucken und Regen genießen. Oder Sonne.
Frühstück mit Andrea im Liberty am Fischmarkt. Veganes Frühstück, smarte Mädels dort mit buntem Arm und schönem Haar.
Doppeltes Kinovergnügen im Lieblingskino um die Ecke, skurril-fantastisch-zentriert und melancholisch-ausschweifend-nachklingend.
Ein Ausflug mit dem Rad nach Teufelsbrück, zurück mit der Fähre, immer wieder, immer gut.

Three is a magic number

J+P+J

Sonntag, 2. März 2014

Schön verschickt // Kaffeeklatsch

von links: Mokkatörtchen mit Cointreau, Zupfkuchenmuffins, Schokotörtchen mit Vanille, Kakaomacarons mit Schokoladenganache, guter Kaffee (von der Schwester); Erdbeermarmelade und Scones, Schokoladensablés mit Fleur de Sel, Knuspermandelblätter (von mir), Mini-Apfelgugelhupf, Minimini-Mohn- und Schokoladengugelhupfe (von der Ma)
Auf dem Tisch kleine Köstlichkeiten, die mit der Post eintrudelten. Am Tisch meine Eltern. Zusammen kosten, krümeln, knuspern und löffeln. Heute machen wir uns den Sonntag süß. Ganz im Sinne der sonntagsüßen Damen.

Samstag, 1. März 2014

Ahoi!

Ahoi [aˈhɔi̯] ist ein Signalwort, um ein Schiff oder Boot anzurufen, und entstammt der deutschen Seemannssprache. Der Ruf galt als veraltet, ist aber mit zunehmender Beliebtheit des Segelsports wieder gebräuchlicher geworden. In Nebenbedeutungen dient ahoi als Gruß, Warnung oder Abschiedsformel. Im deutschen Brauchtum wird ahoi als regionaler Karnevals- beziehungsweise Fastnachtsgruß verwendet. (Quelle: Wikipedia)
Ahoi wird in Tschechien sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied verwendet, erzählte mir eine aus Prag stammende Mitbewohnerin vor vielen Jahren...
In Hamburg angekommen, Ahoi mit Tschüß übersetzt, wurde seither als Willkommensgruß gerne Tschüß gesagt.

Somit ein Ahoi und Tschüß nach Düsseldorf in die Runde!

Sonntag, 23. Februar 2014

Teepause

Eine Teepause ist in der Regel eine ungezwungene Angelegenheit, die meist aus einem Becher Tee (aus einem Teebeutel zubereiteter Schwarztee mit Milch und Zucker) sowie Keksen, Scones, Sandwiches, Schokoriegeln oder Ähnlichem besteht; der gereichte Tee kann also sowohl mit süßen wie auch mit salzigen Backwaren kombiniert werden.
Darüber hinaus kann zu besonderen Anlässen auch ein förmlicher afternoon tea (etwa als cream tea) genommen werden. Der u. a. im deutschen Sprachraum beliebte Ausdruck vom five o’clock tea („Fünf-Uhr-Tee“) ist dagegen im angelsächsischen Sprachraum unbekannt. (Quelle: Wikipedia)
Es gibt da diesen englischen Laden in der Stresemannstraße in Altona, "British Foods & English Books", der eigentlich aus zwei nebeneinander liegenden Läden besteht.
Der eine bis unter die Decke gefüllt mit alten und neuen englischen Büchern, der andere mit Lebensmitteln. Der Inhaber Robert Berridge wechselt fliegend zwischen deutsch und englisch, immer ein wenig mürrisch. Jedes Mal, wenn ich ihn betrete, erinnere ich mich an meine in England lebende Tante, die ich leider nie dort besucht habe. Und wenn ich die Cadbury-Schokolade sehe, fallen mir wieder die langen Skatabende ein, mit zwei lieben Freunden auf den Campingplätzen in Australiens Osten.
Und Clotted Cream. Ha! Da war doch mal was mit Scones. So lange schon wollte ich die machen. Warum also nicht heute, passend zur Teepause?

Für die Scones 250g Mehl (1050er Dinkelmehl) mit 1/2 TL Salz, 1 EL Zucker, 2 TL Backpulver und 1/2 TL Natron mischen und 30g Butter in Flocken dazugeben. Nach und nach um die 150ml Milch (je nach Gefühl und Konsistenz etwas mehr oder weniger) untermischen und gut verkneten. Den Teig 15 Minuten kühl stellen. Danach auf einer bemehlten Fläche auf ungefähr 2cm Dicke ausrollen und entweder mit dem Glas Kreise ausstechen oder wie ich kleine Teile abnehmen, Kugeln formen und auf dem Blech plattdrücken. Nochmal 5 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen und dann mit Milch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen für 10 Minuten bei Ober-/Unterhitze bei ca. 240°C goldbraun backen.
Mit selbstgerührter Erdbeermarmelade und Earl Grey genießen. Oder so wie Du es magst.

Samstag, 22. Februar 2014

Schön in Hamburg // HappenPappen

"Für mich hat Kochen mit viel Liebe zu tun, ist aber auch höchste Entspannung." (Roman Witt)

Wenn meine Freundin Britta in der Stadt ist, gehen wir frühstücken. Jedes Mal an einem Ort, an dem wir beide noch nicht waren. Für heute hatte sie das HappenPappen ausgesucht, ein kleines Bistro mitten in Eimsbüttel. Das 'vegane Wohnzimmer' von Roman Witt gibt es dort seit August 2013.

Mit veganem Essen hatte ich durchaus schon Berührung. Nur möglichst unverarbeitet sollte es sein. Eine lange Zusatzstoffliste mag ich in keinem Essen. Ja, ich trinke meinen Kaffee seit langem nicht mehr mit Milch sondern Soja-Reismilch. Selbstgemachte Cashewsahne oder Mandelmilch ersetzen gut die tierischen Produkte und ich probiere ganz gerne aus. Und aus Linsen kann man eine sehr gute 'Bolo' machen.
Aber wie schmecken veganes Rührei oder Eiersalat? Sehr lecker, kann ich sagen.
Britta und ich bestellten lauwarmen Porridge mit viel frischem Obst und Nüssen, Rührei mit Hummus, Stulle mit Eiersalat, Matcha-Vanille-Dessert. Alles sehr gut, besonders der Eiersalat hat es mir angetan und schmeckte wie das "Original". Nina und Casper haben alles schnell und liebevoll zubereitet und geduldig alle Fragen zu den Zutaten beantwortet. An Getränken gibt es klassischen Kaffee, Espresso oder Milchkaffee, dann mit Sojamilch. Und Matcha-Latte, hier zum ersten Mal probiert. Nina empfahl, zu süßen. Ich mochte den allerdings ganz pur, unsere Tischnachbarn mit einem Schwung Agavendicksaft. Außerdem gibt es dort hausgemachte Limonaden mit Ingwer-Limetten-, Zitronengras oder Rosmarin-Geschmack.
Für die warmen Gerichte waren wir zu voll. Sehr schade, denn die Rosenkohlquiche sah so gut aus und war nach kurzer Zeit ausverkauft.

Neben Frühstück gibt es hier auch Lüttmiddag, einen veganen Brunch jeden 2. Sonntag im Monat und Nachtkost, veganes Abendbrot (nächster Termin Mi, 19.2. ab 19 Uhr). Dazu Kochabende von Tapas und indisch über veganem Backen bis zu Sushi. Und es gibt die Möglichkeit, das HappenPappen als Mietküche zu buchen.


HappenPappen - die vegane Wohnküche
Lappenbergsallee 41
20257 Hamburg


Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag – 12.00 -17:00 Uhr
Samstag – 11:00 – 17:00 Uhr

Mittwoch, 12. Februar 2014

Wohntraum // Anke Eberhardt

© Evi Lemberger
Nicht nur der Ginster auf dem Tisch gefällt mir in der Wohnung von Anke Eberhardt, der Chefredakteurin von CUT. Eine Wohnung wie eine gute Freundin, mit Kanten und Charakter, und doch warm einhüllend, willkommen heißend. Hier bei Freunden von Freunden.